Patientenverfügung

In diesem Formular geben Sie keinerlei persönliche Daten an. Diese werden direkt über die von Ihnen vergebene ID ausgetauscht, entweder

über das Online-Kontaktformular auf der Homepage
oder mit E-Mail an vorsorge @ stiftung-zielgerade.de
oder mit Post an Stiftung Zielgerade, Friedrich-List-Str.39, 71522 Backnang.

Das Formlar besteht aus drei Teilen. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, jeden Teil separat an uns zu senden und später fortzufahren.

Teil 1: Vorbemerkung und Situationsbeschreibung
Teil 2: Fragen zu den einzelnen Behandlungswünschen
Teil 3: Ergänzende Aussagen zur Patientenverfügung

Wenn wir alle Ihre Angaben haben, werden wir die von Ihnen eingegebenen Daten bearbeiten und für Sie eine Patientenverfügung vorbereiten. Sie können die Textbausteine auch anonym und ohne ID ausfüllen und sich Ihre Verfügung selbst zusammenstellen.

Teil 1: Vorbemerkung und Situationsbeschreibung

Wegen folgender Situation habe ich mich für eine Patientenverfügung entschlossen: (Wenn Sie hier nichts eintragen, gibt es keine besondere Situation, Sie möchten jedoch vorsorgen für den Fall, dass Sie nicht mehr selbst entscheiden können.)

Erläuterung [1] bei Bedarf anklicken

Dieser Punkt betrifft nur Gehirnschädigungen mit dem Verlust der Fähigkeit, Einsichten zu gewinnen, Entscheidungen zu treffen und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Es handelt sich dabei häufig um Zustände von Dauerbewusstlosigkeit oder um wachkomaähnliche Krankheitsbilder, die mit einem vollständigen oder weitgehenden Ausfall der Großhirnfunktionen einhergehen.

Diese Patientinnen oder Patienten sind in der Regel unfähig zu bewusstem Denken, zu gezielten Bewegungen oder zu Kontaktaufnahme mit anderen Menschen, während lebenswichtige Körperfunktionen wie Atmung, Darm­ oder Nierentätigkeit erhalten sind, wie auch möglicherweise die Fähigkeit zu Empfindungen.

Wachkoma­Patientinnen oder ­Patienten sind bettlägerig, pflegebedürftig und müssen künstlich mit Nahrung und Flüssigkeit versorgt werden. In seltenen Fällen können sich auch bei Wachkoma­Patienten nach mehreren Jahren noch günstige Entwicklungen einstellen, die ein eingeschränkt selbstbestimmtes Leben erlauben. Eine sichere Voraussage, ob die betroffene Person zu diesen wenigen gehören wird oder zur Mehrzahl derer, die ihr Leben lang als Pflegefall betreut werden müssen, ist bislang nicht möglich.

Erläuterung [2] bei Bedarf anklicken

Dieser Punkt betrifft Gehirnschädigungen infolge eines weit fortgeschrittenen Hirnabbauprozesses, wie sie am häufigsten bei Demenzerkrankungen (z. B. Alzheimer’sche Erkrankung) eintreten. Im Verlauf der Erkrankung werden die Patienten zunehmend unfähiger, Einsichten zu gewinnen und mit ihrer Umwelt verbal zu kommunizieren, während die Fähigkeit zu Empfindungen erhalten bleibt.

Im Spätstadium erkennt der Kranke selbst nahe Angehörige nicht mehr und ist schließlich auch nicht mehr in der Lage, trotz Hilfestellung Nahrung und Flüssigkeit auf natürliche Weise zu sich zu nehmen.

Bitte beachten Sie, dass Ihre Eingaben gelöscht werden, wenn Sie Teil 1 nicht senden und gleich zu Teil 2 weitergehen!

Weiter zu Teil 2